• margitschmidinger

Erst am Ende unseres Weges stehen die Antworten




Die letzten Kilometer liegen vor uns, ca. 1350 km und 61 Tage hinter uns. Am Samstag 7.11. um 15.15 Uhr möchten wir singend am Petersplatz eintreffen. Eine kleine Gruppe sind wir geworden, die Corona Situation hat vieles verändert. Wir hoffen auf ein Gespräch mit Papst Franziskus um ihm unsere Reform Anliegen persönlich vorzubringen. Was dann sein wird, wissen wir nicht. Seit Monaten beschäftige ich mich mit diesem Pilgerweg nach Rom. Wie gerne hätte ich von Anfang an fixe Antworten gehabt, was dabei heraus kommt. Wie oft habe ich mich gefragt, ob es Sinn macht und was ich mit diesem Weg erreichen kann? Vieles bleibt offen, bis heute. Lange vor dem Aufbruch, hat Gott durch Träume und Bilder zu mir gesprochen, verschiedene Begleiter halfen mir sie zu deuten. Die Botschaft war ganz klar. „Geh los und vertraue, vertraue, vertraue. Lass alle deine Wünsche und Vorstellungen los, nimm dein Kreuz und geh hinter mir her….“ Viele Stunden bin ich hinter Arnold her gegangen, in der Vorstellung Jesus nachzufolgen. Das hat gut getan und hat mein Vertrauen gestärkt. Die vielen Tage in der Natur haben in mir eine starke Verbundenheit mit der Schöpfung ausgelöst. Die vielen unverhofften Begegnungen mit Menschen, die uns auf unterschiedlichste Weise geholfen haben, bestärkten in mir die Gewissheit, dass da jemand für uns sorgt. Es macht Sinn aufzustehen gegen Unrecht, loszugehen und immer lauter die Stimme zu erheben, bis die Mauern der Zertrennung endgültig einstürzen. Unser Liedruf (Melodie von Magnifikat): Talitakum, Talitakum, Mädchen steh auf und geh den Weg den Gott dir zeigt. Talitakum, Talitakum, Mädchen ich sage dir steh auf und geh

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